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Mappenwerk. Grafikmappe, 1 Holzschnitt, 2 Zinkografien, 3 Lithografien & 2 Radierungen, 1974. Von Carlfriedrich Claus, Thomas Ranft, Max Uhlig, Dieter Goltzsche, Gerhard Altenbourg, Hans Vent, Wieland Förster, Josef Hegenbarth. Auflage Exemplar Nr. I/XV. 50,0 x 40,0 cm (Blätter) / 51,5 x 41,5 cm (Mappe).

Aus: Letzte Mappe. 20. Druck der Kabinettpresse (Berlin: Kabinettpresse 1974). - Jedes Blatt signiert. Meist mit Jahr, Titel und Auflagenbezeichnung. Das Blatt von Gerhard Altenbourg mit Trockenstempel des Künstlers. Das Impressumblatt mit handschriftlicher Auflagenbezeichnung. - Vollständiges originalgrafisches Mappenwerk mit 1 Textblatt und Impressum. Vorzugsexemplar aus der für Mitarbeiter vorgesehenen, römisch nummerierten Auflage von 15 Exemplaren. Deckel und Rücken der Leinenmappe mit 2 Foto-Offsetdrucken des "Eulenspiegel-Reflex" von Carlfriedrich Claus. - Enthält: 1. Gerhard Altenbourg, Farce in der Bai von Melville, Farbholzschnitt, in Grau & Hellrot, . - 2. Carlfriedrich Claus, Handreflexion, Zinkografie, beidseitiger Druck, 1974. - 3. Wieland Förster, Fossiler Fels, Lithografie, 1974. - 4. Dieter Goltzsche, Stiefmütterchen, Zinkografie, 1974. - 5. Josef Hegenbarth, Golgatha, Lithografie, 1958. - 6. Thomas Ranft, Die Raumesordnung, Radierung, 1974. - 7. Max Uhlig, Frauenkopf, Lithografie, 1974. - 8. Hans Vent, Strandszene, Radierung, 1974. - Komplett mit Leinenmappe. Alle Blätter gut erhalten. Einzelne Blätter mit Druckstellen und/oder minimalen Bestoßungen in den Blattkanten. Insgesamt sehr guter Zustand.

Carlfriedrich Claus (1930 Annaberg - 1998 Chemnitz). Deutscher Schriftsteller, Grafiker und Zeichner, 1977 Gründungsmitglied der Gruppe Clara Mosch. Vor allem kalligrafisch aufgefasste und inhaltich philosophisch veranlagte Druckgrafik und Zeichnung.

Thomas Ranft (*1945 Königsee/Thüringen, lebt und arbeitet in Chemnitz). Deutscher Grafiker. Nach einer Tätigkeit als Baumschulgärtner in Weimar und Markkleeberg studierte er von 1967 bis 1972 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 1972 zog er nach Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz). Auf seine Initiative hin gründeten er, Carlfriedrich Claus, Michael Morgner und Dagmar Ranft-Schinke die Künstlergruppe Clara Mosch (1977-1982) in Adelsberg, einem Stadtteil von Chemnitz. 1985 begegnete er erstmals Ernst Jandl. Später illustrierte er Jandls Werk "der beschriftete sessel". Von 1986 bis 1989 lehrte er an der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg. Seit 1993 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig. 2003 erhielt er den Hans-Theo-Richter-Preis der Sächsischen Akademie der Künste.

Max Uhlig (*1937 Dresden, lebt und arbeitet in Dresden-Niederpoyritz). Deutscher Maler und Grafiker, namhafter Vertreter der Dresdner Kunst in der DDR. 1955-60 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer. 1961-63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin bei Hans Theo Richter. Bis Mitte der 1970er Jahre ausschließlich als Grafiker hervorgetreten. 1968 druckgrafische Zusammenarbeit mit Carlfriedrich Claus, später auch mit Charlotte E. Pauly, Dieter Goltzsche, Willy Wolff, Otto Niemeyer-Holstein, Heinrich Ehmsen und Wilhelm Höpfner. Seine charakteristischen Gemälde präsentierte Uhlig erstmals 1978 im Kupferstichkabinett Dresden. Langjährige Professor für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. 1987 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR in Berlin, 1998 Hans-Theo-Richter-Preis und Sächsischer Verdienstorden, 2003 Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden.

Dieter Goltzsche (*1934 Dresden, tätig in Berlin-Friedrichshagen). Deutscher Maler und Grafiker. Studierte ab 1952 bei Max Schwimmer und Hans Theo Richter an der Dresdner Akademie. Später wurde er Meisterschüler bei Schwimmer. Seit 1960 lebt er in Berlin, wo er 1980-92 als Dozent und 1992-2000 als Professor für Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee tätig war. Seit 1990 ist er Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. 2010 erhielt er den Hans-Theo-Richter-Preis der Sächsischen Akademie der Künste.

Gerhard Altenbourg (1926 Rödichen-Schnepfetal - 1989 Meißen). Deutscher Maler und Grafiker. 1929 Umzug nach Altenburg. 1944-45 Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946-48 als Schriftsteller und Journalist tätig, Zeichenunterricht bei Erich Dietz. 1948-50 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer. 1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel. 1961 Gastatelier an der Kunstakademie in Westberlin. 1961 Erwerb einiger Arbeiten durch das Museum of Modern Art in New York. 1962-89 Atelier in Altenburg, Annahme des Künstlernamens "Altenbourg". 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1968 Will-Grohmann-Preis in Westberlin. 1970 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. 1977 Teilnahme an der documenta 6 und Mitgliedschaft bei der „Life Fellow of the International Biographical Association“ in Cambridge. In den 1980er Jahren Ausstellungsverbot und Schließung der Ausstellungen, da er sich den offiziellen Kunstauffassungen der DDR widersetzte.Seit 1998 vergibt das Lindenau-Museum in Altenburg aller zwei Jahre den Gerhard-Altenbourg-Preis.

Hans Vent (*1934 Weimar, lebt und arbeitet in Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. 1948–51 Lehre als Baumaler. 1953 Tätigkeit als Restaurationsvolontär. 1953-59 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin. Seit 1958 freischaffend in Berlin und Mitglied im Verband Bildender Künstler Deutschlands. 1976-97 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin-Weißensee. Seit 1979 Honorardozent ebd. 1982 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR.

Wieland Förster (*1930 Dresden, lebt in Berlin). Deutscher Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller. 1944-46 Lehre als technischer Zeichner und Rohrleger. 1946-50 Zwangsarbeit in Bautzen. 1953-58 studierte er Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Walter Arnold und Hans Steger. 1959-61 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin bei Fritz Cremer. Danach freischaffend und viele Auslandsreisen. 1968-72 Ausstellungsverbot in der DDR. 1974 Mitglied der Ost-Berliner Deutschen Akademie der Künste. 1979-90 Vizepräsident der Deutschen Akademie der Künste. Seit 1985 ordentlicher Professor. 1996 Mitbegründer der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden.

Josef Hegenbarth (1884 Böhmisch-Kamnitz - 1962 Dresden). Deutscher Maler und Grafiker. 1908–15 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Carl Bantzer, Oskar Zwintscher und Meisterschüler von Gotthardt Kühl. 1915-39 Mitglied der Dresdener Künstlervereinigung, später in deren Jury und Teilnahme an Ausstellungen. 1917–19 Aufenthalt in Prag. 1919 Rückkehr nach Dresden, Atelier im Künstlerhaus in Loschwitz. 1924–36 Mitarbeit bei der Münchener „Jugend“. 1925–44 Mitarbeit beim Münchener „Simplicissimus“. 1926 Mitglied der Wiener Secession, 1914-38 Teilnahme an deren Ausstellungen, erneute Mitgliedschaft ab 1960. 1929 Mitglied der Prager Secession und Teilnahme an deren Ausstellungen bis 1936. 1943-45 Vertreibung und Verlust wesentlicher Teile seines Lebenswerkes. 1946 Anstellung an der Hochschule für Werkkunst in Dresden. 1947 Professur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1949 Aufgabe des Lehramtes. 1954 Nationalpreis der DDR. 1955 Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Künste. 1956 Außerordentliches Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 1959 Ausstellung zum 75. Geburtstag in der Nationalgalerie Berlin und in München. 1960 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München.

2500,00 EUR ** ohne Umsatzsteuerausweis wegen Differenzbesteuerung nach § 25a UStG

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