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    Radierung / Kaltnadel, in Schwarz, auf feinem hellgelbem Büttenpapier, 1924. Von Lovis Corinth. 20,5 x 14,3 cm (Darstellung / Platte) / 29 x 22 cm (Blatt).

    Müller 854. Rechts unten in Bleistift signiert: "Lovis Corinth". In der Platte links oben Inschrift: "LOVIS CORINTH / 'Florian Geyer'." - Verlegt bei Nierendorf. - Ohne Mängel erhalten. Sehr guter Zustand.

    Lovis Corinth (1858 Tapiau/ Ostpreußen - 1925 Zandvoort/ Niederlande). Deutscher Maler und Grafiker. Wegbereiter der Moderne mit expressionistischen Tendenzen. Zählt mit Max Liebermann, Lesser Ury und Max Slevogt zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Impressionismus. 1876 Akademiestudium als Schüler des Genremalers Otto Günther in Königsberg. 1880-83 Studium an der Münchner Akademie. 1884 Malunterricht in Antwerpen und Eintritt in die Académie Julian in Paris. 1888 Umzug nach Berlin. 1891 Umzug nach München. 1892 Eintritt in die Münchner Secession. 1893 Gründung der "Freien Vereinigung". Geht 1897 nach Zurückweisung der "Salomé" nach Berlin, wo er 1901 eine Malschule gründet und der Berliner Secession beitritt. Freundschaft mit Max Liebermann. 1918 Professorentitel. Seine Werke beschäftigen sich mit existenziellen Fragen des Menschen wie Liebe und Tod, Gewalt und Leidenschaft.

    Rudolf Rittner (1869 Weißbach bei Jauernig / Bílý Potok - 1943 Weißbach). Deutscher Theater- und Filmschauspieler. Ab 1881 Musikstudium am Konservatorium in Wien, 1887 Wechsel auf die Schauspielschule. Engagements am Residenztheater in Berlin, in Köln und Hamburg, ab 1894 am Deutschen Theater in Berlin, ab 1904 am dortigen Lessingtheater. Aufführungen von Theaterstücken von Gerhart Hauptmann machten ihn bekannt, vor allem seine Rolle als Florian Geyer. In dieser Rolle porträtierte ihn Lovis Corinth 1906 (Ölgemälde und Radierung). Auf dem Gipfelpunkt seines Ruhmes zog er sich 1907 nach Weißbach auf das Gut seiner Eltern zurück. Später kehrte er als Filmschauspieler zurück, spielte 1922 den Hauptmann Romont im Stummfilm "Der Graf von Charolais", 1924 den Rüdiger von Bechelaren im Fritz-Lang-Film "Die Nibelungen", 1927 den Hans Sachs in "Der Meister von Nürnberg", 1930 in der deutsch-schwedischen Koproduktion "Väter und Söhne".

    300,00 EUR (incl. MwSt.)

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