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Lithografie / Pinsellithografie, in Wachsfarben handkoloriert, auf glattem Velinkarton, 1972. Von Albert Ebert. Auflage Exemplar Nr. 3/30 - Unikat. 25,3 x 20,4 cm (Darstellung / Druckbild) / 35 x 27 cm (Blatt).

Brade-Stula L 72. Rechts unten in Bleistift signiert und datiert: "Albert Ebert 1972 / 28 März". Dazu Widmung: "Meinem leiben Gottfried Müller". Links eigenhändige Auflagenbezeichnung und Titel. Im Stein links unten teilweise spiegelverkehrt Signatur und Jahr: "A. Ebert 1972". Am unteren Blattrand von fremder Hand Sammlungs-Nr. - Zur Operette "Die schöne Helena" von Peter Hacks. - Eberts Drucker Helmut Brade schildert die Entstehung der Wachsmalerei über Lithografie so: "… und es entstanden in einem Zug im Winter 1972 gegen 100 außergewöhnlich schön kolorierte Blätter. Er arbeitete mit Wachsmalstiften, einem ganz einfachen Sortiment für Kinder. Nur gelegentlich nahm er etwas Deckweiß zu Hilfe. Das Wachs, dick aufgetragen und poliert, war wieder ein Material, das er liebte und das es ihm gestattete, eine wertvolle Bildoberfläche zu schaffen." (siehe WVZ Brade-Stula, S. 53). - Provenienz: Sammlung Gottfried Müller (1921-2013). 1974-2011 Inhaber der Evangelischen Buchhandlung und Antiquariat Max Müller in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt). - Tadellos erhalten. Sehr guter Zustand.

Albert Ebert (1906 Halle - 1976 Halle). Deutscher Maler und Grafiker. 1922 Abbruch einer Lehre zum Maurer. Bis 1939 diverse Tätigkeiten u.a. als Möbelträger, Markthelfer und Bauarbeiter. Ab 1939 als Soldat im Zweiten Weltkrieg, Verwundung. Während des Lazerettaufenthaltes erste Beschäftigung mit Malerei. 1946 Studium an der Burg Giebichenstein in Halle bei Charles Crodel und Waldemar Grzimek. 1948 Hospitant an Landesgalerie Sachsen-Anhalt in der Moritzburg in Halle als Restaurator. 1948 erste Ausstellung in der Künstlergemeinschaft "Die Fähre". 1954-56 Arbeit als Heizer in der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Durch Förderung von Freunden und ein Stipendium der Block-CDU ab 1956 freischaffend. 1973 Kunstpreis der Stadt Halle. Wegen seines naiven Stils oft als "Rousseau von der Saale" apostrophiert.

3500,00 EUR ** ohne Umsatzsteuerausweis wegen Differenzbesteuerung nach § 25a UStG

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