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Galvano-Hochdruck, nach Holzschnitt, in Schwarz, auf feinem Velin, 1920/1946. Von Käthe Kollwitz. 35,7 x 49,8 cm (Darstellung / Druckstock) / 42,5 x 59,5 cm (Blatt).

Rechts unten faksimilierte Signatur: "Käthe Kollwitz". Im unteren Darstellungsrand Inschrift: "DIE LEBENDEN DEM TOTEN . ERINNERUNG AN DEN 15. JANUAR 1919". In Bleistift links unten bezeichnet: "Liebkneckt-Blatt". Verso weiter bezeichnet. - Maßhaltiger Faksimiledruck in Galvanotechnik nach dem Holzschnitt von 1920 für den Verlag Von der Becke in München. Erwähnt bei Klipstein als "täuschende Galvano-Reproduktion (...) des letzten Zustandes mit der Schrift. Unter der Darstellung rechts die reproduzierte Signatur wie mit Tinte geschrieben. Auf dünnem weißem Velin. 1946 bei von der Becke erschienen" (vgl. WVZ Klipstein 139, S. 188). Alexandra von dem Knesebeck: "Diese Reproduktion lässt sich zur Zeit nicht nachweisen." (vgl. WVZ Knesebeck 159, S. 478). - Selten. - Minimale Mängel. Im linken Rand kleiner Einriss hinterlegt. Sonst ohne Tadel. Guter Gesamtzustand.

Käthe Kollwitz (1867 Königsberg / Kaliningrad - 1945 Moritzburg). Deutsche Grafikerin und Bildhauerin, eine der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jh. 1881-86 Unterricht in Königsberg bei dem Maler Gustav Naujok und dem Kupferstecher Rudolf Mauer, 1987 bei dem Maler Emil Neide. 1888-90 Studium an der Münchner Künstlerinnenschule bei Ludwig Herterich. 1891 Umzug nach Berlin, wo ihr 1898 der künstlerische Durchbruch gelingt. 1898-1903 Lehrauftrag an der Berliner Künstlerinnenschule für Radieren und Zeichnen. 1901-13 Mitglied der 'Berliner Secession'. 1907 Villa-Romana-Preis und Reise nach Florenz. 1913 wechselt sie zur 'Freien Secession'. 1913-23 Mitbegründerin und erste Vorsitzende des Frauenkunstverbandes. 1919 als erste Frau Mitglied der Preußischen Akademie der Künste; Ernennung zur Professorin. 1929 Orden 'Pour le Mérite' für Wissenschaften und Künste. 1933 von den Nationalsozialisten erzwungener Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste. Ab 1935 inoffizielles Ausstellungsverbot. 1943 wird ihre Wohnung in Berlin bei einem Bombenangriff zerstört. 1944 zog sie auf Einladung von Prinz Ernst Heinrich von Sachsen nach Moritzburg, wo sie wenige Tage vor Kriegsende starb.

500,00 EUR (incl. MwSt.)

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