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Kupferstich / Punktstich, 1795. Von Jacob Mangot, nach Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld. 15,1 x 8,5 cm (Darstellung) / 17,0 x 9,2 cm (Platte) / 23 x 15 cm (Blatt).

Rechts in der Platte signiert und datiert: "Mangot scp: 1795." Innerhalb der Darstellung betitelt. - Allegorische Darstellung mit sechs Porträtmedaillons von John Wyclif, Eramus von Rotterdam, Martin Luther, Martin Bucer, Philipp Melanchton und Jan Hus. - Guter bis sehr guter Zustand.

Jacob Mangot (tätig um 1793 in Leipzig). Deutscher Kupferstecher. Stach nach Tischbein, Schnorr von Carolsfeld, Bause und Anton Graff

Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld (1764 Schneeberg - 1841 Leipzig). Eigentlich Veit Hanns Friedrich Schnorr von Carolsfeld. Deutscher Maler und Radierer. Ab 1784 Jurastudium in Leipzig. Ab 1788 Malereistudium in Königsberg. Ging 1789 nach Magdeburg, dann 1790 nach Leipzig, wo er schließlich bei Adam Friedrich Oeser studierte. In der Frühzeit entstanden Gemälde sowie Illustrationen zu Wieland und Klopstock für den Verleger Göschen. Begleitete Johann Gottfried Seume 1801 auf dessen Reise nach Syrakus bis nach Wien. Über Paris und Straßburg 1802 Rückkehr nach Leipzig. Ab 1803 Unterlehrer an der Kunstakademie zu Leipzig. 1816-41 Direktor der Leipziger Akademie. Erlangte als Porträtmaler Bedeutung, so mit Bildnissen von Seume, Immanuel Kant und Friedrich Rochlitz. Er lieferte Vorlagen für Radierungen, Illustrationen, aber auch für Skulpturen. Daneben verfasste er kunstpädagogische Schriften. Seine Söhne Julius Schnorr von Carolsfeld und Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld wurden ebenfalls namhafte Maler.

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