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Radierung, 1832. Von Adrian Ludwig Richter, nach Dietrich Wilhelm Lindau. 16,7 x 25,6 cm (Darstellung / Einfassungslinie) / 22,8 x 28,0 cm (Platte) / 33,5 x 47,0 cm (Blatt).

Kovalevski 2010 B-C 72. Hoff-Budde 219. Hoff 180. Aus: Bilderchronik des Sächsischen Kunstvereins (Dresden: Sächsischer Kunstverein 1828-1836). - Signiert unten rechts "Gest. v. L. Richter." In der Mitte betitelt und bezeichnet "Angekauft vom Sächsischen Kunstvereine auf das Jahr 1832". - Oberer Blattrand geringfügig angeschmutzt und mit kleinem restauriertem Einriss. Sonst in gutem Zustand.

Adrian Ludwig Richter (1803 Dresden - 1884 Dresden). Bedeutender Maler, Zeichner und Grafiker der deutschen Romantik und des Biedermeier. Sohn des Zeichners und Kupferstechers Carl August Richter. Nach der Schulzeit begann er 1815 als Lehrling seines Vaters, studierte daneben an der Kunstakademie in Dresden. 1820/21 begleitete er den russischen Fürst Narischkin als Zeichner auf einer Reise nach Paris. 1823-26 reiste er nach Italien, wo er unter anderen mit Joseph Anton Koch und Julius Schnorr von Carolsfeld zusammentraf. Dies prägte seine idealistisch-harmonische Landschaftsauffassung. 1828-35 lehrte er an der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, wo Gottfried Pulian zu seinen Schülern zählte. 1826 wurde er als Lehrer für Lasndschaftsmalerei an die Dresdner Kunstakademie berufen. Für die Reihe „Das malerische und romantische Deutschland“ des Leipziger Verlegers Georg Wigand schuf er die Ansichten für die Bände zu Harz, Franken und Riesengebirge. In den späten 1830er Jahren begann er mit Holzschnitt-Illustrationen für Bücher, die ihn unter einem größeren Laienpublikum in Deutschland bekannt machten. Schließlich wurde er zum Professor für Landschaftsmalerei in Dresden ernannt. 1873 musste er aufgrund eines Augenleidens mit dem Malen aufhören und schied 1876 aus der Kunstakademie in Dresden aus.

Dietrich Wilhelm Lindau (1799 Dresden - 1862 Rom). Deutscher Zeichner, Genre- und Landschaftsmaler. Studium an der Kunstakademie Dresden bei Prof. Ferdinand Hartmann. Im Jahr 1821 ging er als sächsischer Stipendiat mit anderen deutschen Malern (u.a. Carl Götzloff, Karl Georg Schumacher und Anton Josef Dräger) nach Rom. Mitbegründer der Ponte Molle-Gesellschaft in Rom, dem Vorläufer des Deutschen Künstlervereins von 1845. Trotz angebotener Lehrerestelle an der Dresdner Akademie kehrte Lindau nicht mehr aus Rom zurück und starb ebenda im Alter von 63 Jahren.

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